PMS-Fragebogen – Prämenstruelle Beschwerden erfassen und einordnen

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Vierseitiger PMS-Fragebogen zur Erfassung prämenstrueller Beschwerden mit sechs Beschwerdebereichen, Punktesystem und therapeutischer Übersicht.

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Beschreibung

PMS-Fragebogen zur Erfassung prämenstrueller Beschwerden

Der PMS-Fragebogen hilft Patientinnen, wiederkehrende Beschwerden vor der Menstruation systematisch zu beobachten und nach ihrer Stärke zu bewerten. Die übersichtliche Einteilung erleichtert es, körperliche und seelische Symptome zu erfassen und im anschließenden Praxisgespräch gemeinsam einzuordnen.

Auf den ersten beiden Seiten bewertet die Patientin ihre Beschwerden auf einer Skala von 0 bis 3. Berücksichtigt werden Symptome, die typischerweise etwa sieben bis zehn Tage vor Beginn der Menstruation auftreten. Dazu gehören unter anderem innere Unruhe, Schlafstörungen, Heißhunger, Stimmungstiefs, Wassereinlagerungen, Schmerzen und Beschwerden rund um den Eisprung.

Sechs PMS-Beschwerdebereiche erfassen

Der Fragebogen unterscheidet sechs orientierende PMS-Bereiche:

  • PMS-A: innere Unruhe, Reizbarkeit und Anspannung
  • PMS-C: Heißhunger und mögliche Blutzuckerschwankungen
  • PMS-D: depressive Stimmung und emotionale Belastung
  • PMS-H: Wassereinlagerungen und Brustspannen
  • PMS-T: Schmerzen und Verspannungen
  • PMS-O: Beschwerden rund um den Eisprung

Für jeden Bereich wird eine eigene Punktesumme gebildet. Die höchste Punktzahl kann einen Hinweis auf das vorherrschende Beschwerdemuster geben. Mehrere hohe Werte sprechen für ein Mischbild, das bei PMS häufig vorkommt.

Fragebogen für Patientinnen und Praxishilfe für Fachkreise

Die ersten beiden Seiten sind für die Patientin vorgesehen. Sie kann den PMS-Fragebogen vor oder während eines Praxisbesuchs ausfüllen. Dadurch erhält die Therapeutin einen strukturierten Überblick über Zeitpunkt, Art und Stärke der Beschwerden. Die Seiten drei und vier ergänzen den Fragebogen um eine fachliche Kurzübersicht. Für die verschiedenen PMS-Bereiche werden mögliche Zusammenhänge, therapeutische Ansatzpunkte und ein jeweiliger Praxisfokus dargestellt. Behandelt werden unter anderem Ernährung, Schlaf, Stressregulation, Mikronährstoffe, Zyklusbeobachtung und ausgewählte naturheilkundliche Ansätze.

Das bietet der PMS-Fragebogen

  • strukturierte Erfassung prämenstrueller Beschwerden
  • verständliche Bewertungsskala von 0 bis 3
  • sechs orientierende PMS-Beschwerdebereiche
  • schnelle Auswertung über Punktesummen
  • Unterstützung für Anamnese und Praxisgespräch
  • fachliche Übersicht mit möglichen Therapieansätzen
  • ausfüllbare Praxishilfe für Patientinnen
  • kompakte Darstellung auf vier Seiten

Für wen eignet sich die Praxishilfe?

Die Praxishilfe richtet sich an:

  • Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker
  • Ärztinnen und Ärzte
  • Hebammen
  • Apothekerinnen und Apotheker
  • Therapeutinnen und Therapeuten mit Schwerpunkt Frauenheilkunde
  • medizinische Fachkreise aus Hormondiagnostik und Zyklusberatung

Angaben zum Download

Format: PDF
Umfang: 4 Seiten
Inhalt: Patientinnenfragebogen und therapeutische Übersicht
Zielgruppe: Medizinische und therapeutische Fachkreise
Bereitstellung: Digitaler Download

Fachlicher Hinweis

Der PMS-Fragebogen dient der strukturierten Erfassung und therapeutischen Orientierung. Die dargestellten PMS-Bereiche sind keine eigenständigen medizinischen Diagnosen. Die Auswertung ersetzt weder eine gynäkologische oder ärztliche Untersuchung noch eine individuelle Hormon- oder Labordiagnostik. Bei ausgeprägten psychischen Beschwerden, starken Schmerzen, ungewöhnlichen Blutungen oder erheblicher Einschränkung im Alltag ist eine weiterführende fachliche Abklärung erforderlich.