PMS, PMDS und Lutealphaseninsuffizienz – Praxishilfe zur Differenzialdiagnostik
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Zweiseitige Praxishilfe zur Abgrenzung von PMS, PMDS und Lutealphaseninsuffizienz mit Entscheidungsbaum und Vergleichstabelle.
Beschreibung
PMS und PMDS unterscheiden
PMS und PMDS unterscheiden zu können, ist bei prämenstruellen Beschwerden besonders wichtig. Eine Lutealphaseninsuffizienz beziehungsweise Gelbkörperschwäche kann ähnliche Beschwerden verursachen und die Einordnung zusätzlich erschweren. Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, ob ein prämenstruelles Syndrom, eine prämenstruelle dysphorische Störung oder eine Lutealphaseninsuffizienz beziehungsweise Gelbkörperschwäche vorliegt.
Die Praxishilfe „PMS, PMDS und Lutealphaseninsuffizienz“ bietet eine kompakte Orientierung für die differenzialdiagnostische Einordnung. Auf der ersten Seite führt ein Entscheidungsbaum durch fünf zentrale Fragen. Berücksichtigt werden der Beginn der Symptome, ihre Besserung nach Einsetzen der Menstruation, die Stärke psychischer Beschwerden, der Progesteronwert in der Hochlutealphase und mögliche Schmierblutungen.
PMS und PMDS unterscheiden: die wichtigsten Kriterien
Die zweite Seite stellt PMS, PMDS und LPI beziehungsweise Gelbkörperschwäche direkt gegenüber. Verglichen werden:
- Art und Mechanismus der Störung
- Symptomschwere
- typische körperliche und psychische Beschwerden
- zeitlicher Verlauf im Zyklus
- Besserung nach Beginn der Menstruation
- diagnostische Kriterien
- Auslöser und Risikofaktoren
- Bedeutung für den Kinderwunsch
- allgemeine Therapieansätze
Die Tabelle macht deutlich, dass PMS und PMDS häufig durch eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber normalen hormonellen Schwankungen gekennzeichnet sind, während bei einer LPI beziehungsweise Gelbkörperschwäche eine unzureichende Progesteronwirkung oder -produktion im Vordergrund stehen kann.
Das bietet die Praxishilfe
- strukturierter Entscheidungsbaum auf einer Seite
- direkte Gegenüberstellung von PMS, PMDS und LPI
- typische Symptome und Zeitfenster
- Hinweise zur hormonellen Diagnostik
- Relevanz für Zyklusstabilität und Kinderwunsch
- kompakte Orientierung für das Praxisgespräch
- übersichtliche Darstellung auf zwei Seiten
Für wen eignet sich die Praxishilfe?
Die Praxishilfe richtet sich insbesondere an:
- Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker
- Ärztinnen und Ärzte
- Hebammen
- Apothekerinnen und Apotheker
- Therapeutinnen und Therapeuten mit Schwerpunkt Frauenheilkunde
- medizinische Fachkreise aus Endokrinologie und Hormondiagnostik
Angaben zum Download
Format: PDF
Umfang: 2 Seiten
Zielgruppe: Medizinische und therapeutische Fachkreise
Bereitstellung: Digitaler Download
Fachlicher Hinweis
Die Praxishilfe dient der Orientierung und ersetzt keine vollständige Anamnese, gynäkologische Untersuchung, psychiatrische Diagnostik oder individuelle Laborbeurteilung. Insbesondere bei schweren psychischen Beschwerden, ausgeprägtem Leidensdruck oder Kinderwunsch ist eine weiterführende fachliche Abklärung erforderlich.


