Frauenzyklen & Zyklusstörungen verstehen und behandeln

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Fachartikel über Zyklusstörungen, Hormondiagnostik und ganzheitliche Therapieansätze mit bioidentischen Hormonen, Heilpflanzen und Mikronährstoffen.

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Beschreibung

Zyklusstörungen in der Frauenheilkunde verstehen

Zyklusstörungen in der Frauenheilkunde können sich durch sehr kurze oder lange Zyklen, ausbleibende Menstruationen, starke Blutungen oder Zwischenblutungen zeigen. Auch Schmerzen, prämenstruelle Beschwerden und ausbleibende Eisprünge können auf Störungen der hormonellen Regulation hinweisen. Der Fachartikel „Frauenzyklen und Zyklusstörungen“ von Silke Uhlendahl und Marie Greiff vermittelt die wichtigsten Grundlagen zum Menstruationszyklus, zu den verschiedenen Formen von Blutungsstörungen und zu einer sinnvollen diagnostischen Einordnung. Dabei werden auch äußere Einflussfaktoren wie Stress, seelische Belastungen, Schichtarbeit, Leistungssport, Mangelernährung und Adipositas berücksichtigt.

Menstruationszyklus und hormonelle Regulation

Der Artikel erläutert das Zusammenspiel von Hypothalamus, Hypophyse und Eierstöcken. Beschrieben werden unter anderem FSH, LH, Estradiol, Progesteron, Follikelreifung, Eisprung und Gelbkörperphase. Eine grafische Übersicht zeigt den Verlauf der Hormone während des Zyklus. Ergänzend wird erklärt, wie sich die Basaltemperatur nach dem Eisprung verändert und weshalb ein Zykluskalender wertvolle Hinweise liefern kann.

Verschiedene Zyklusstörungen richtig einordnen

Der Fachartikel unterscheidet unter anderem:

  • Amenorrhö, Oligomenorrhö und Polymenorrhö
  • Hypomenorrhö, Hypermenorrhö und Menorrhagie
  • prämenstruelle, postmenstruelle und ovulationsbedingte Blutungen

Eine Tabelle ordnet den verschiedenen Blutungsformen mögliche Ursachen zu. Dazu gehören hormonelle Dysbalancen, Schilddrüsenfehlfunktionen, PCOS, Hyperprolaktinämie, Myome, Polypen und Endometriose.

Diagnostik bei Zyklusstörungen

Für eine sinnvolle Einordnung sind eine ausführliche Anamnese, eine gynäkologische Abklärung und die passende Labordiagnostik entscheidend. Besprochen werden unter anderem:

  • FSH und LH
  • Estradiol und Progesteron
  • Testosteron und DHEA
  • Prolaktin und SHBG
  • TSH und Cortisol
  • ausgewählte Mikronährstoffe

Der Artikel erläutert außerdem, weshalb der Testzeitpunkt bei hormonellen Untersuchungen an die jeweilige Zyklusphase angepasst werden sollte.

Ganzheitliche Therapieansätze

Ergänzend werden verschiedene therapeutische Möglichkeiten vorgestellt. Dazu gehören bioidentische Hormone im niedrig dosierten Bereich, Heilpflanzen, Gemmomazerate, Spagyrik und Mikronährstoffe. Besondere Aufmerksamkeit gilt der zyklusgerechten Anwendung von Estradiol und Progesteron. Außerdem werden bewährte Heilpflanzen wie Mönchspfeffer, Beifuß, Frauenmantel, Himbeere und Hirtentäschelkraut beschrieben. Bei starken oder verlängerten Blutungen ist eine fachärztliche Abklärung notwendig, da häufig organische Ursachen zugrunde liegen können.

Inhalte des Fachartikels

Der Fachartikel behandelt:

  • Aufbau und hormonelle Steuerung des Menstruationszyklus
  • verschiedene Zyklus- und Blutungsstörungen
  • Anamnese und Zyklusbeobachtung
  • Hormon- und Mikronährstoffdiagnostik
  • bioidentische Hormone
  • Heilpflanzen, Spagyrik und Gemmotherapie
  • Unterstützung von Darm und Leber

Für wen eignet sich der Fachartikel?

Der Fachartikel richtet sich an Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Hebammen sowie medizinische Fachkreise mit Schwerpunkt Frauenheilkunde und Hormondiagnostik.

Angaben zum Download

Autorinnen: Silke Uhlendahl und Marie Greiff
Erstveröffentlichung: Naturheilpraxis, August 2020
Format: PDF
Gesamtumfang: 17 Seiten
Zielgruppe: Medizinische und therapeutische Fachkreise

Fachlicher Hinweis

Der Fachartikel wurde 2020 veröffentlicht und gibt den damaligen Wissensstand sowie die therapeutischen Erfahrungen der Autorinnen wieder. Einzelne Referenzbereiche, Präparate, Dosierungen und Therapieempfehlungen können heute überholt sein. Der Artikel ersetzt keine gynäkologische Untersuchung, individuelle Diagnostik oder ärztliche Therapieentscheidung.