Trauma und Hormone

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Fachartikel über mögliche Zusammenhänge zwischen Trauma, autonomem Nervensystem, HPA-Achse und hormoneller Regulation.

Kategorie:

Beschreibung

Wenn Stressreaktionen den Hormonhaushalt beeinflussen

Traumatische Erfahrungen können noch lange nach dem eigentlichen Ereignis körperliche und psychische Reaktionen auslösen. Gerüche, Geräusche, Situationen oder andere Reize können als Trigger wirken und das autonome Nervensystem erneut in Alarmbereitschaft versetzen. Der Körper reagiert dann mit Mechanismen, die ursprünglich dem Überleben dienen: Kampf, Flucht oder Erstarrung.

Der Fachartikel „Trauma und Hormone“ erläutert, wie solche Stressreaktionen mit dem Hormonhaushalt zusammenhängen können. Im Mittelpunkt stehen das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus, die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen im Gedächtnis sowie die hormonellen Reaktionen auf akute und länger anhaltende Belastungen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, weshalb sich hormonelle Beschwerden trotz gut gewählter Therapiepläne mitunter nur unzureichend verbessern. Die Autorin regt dazu an, bei komplexen Verläufen auch belastende oder potenziell traumatische Erfahrungen in die Anamnese einzubeziehen.

Inhalte des Fachartikels

Der Fachartikel behandelt unter anderem:

  • grundlegende Reaktionsmuster auf bedrohliche Ereignisse
  • die Bedeutung von Kampf, Flucht und Erstarrung
  • die Funktionen von Sympathikus und Parasympathikus
  • die Verarbeitung von Triggern im emotionalen Gedächtnis
  • mögliche Folgen anhaltender sympathischer Aktivierung
  • die Bildung von Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol
  • die Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse
  • mögliche Wechselwirkungen zwischen Stress, Schilddrüse und Geschlechtshormonen
  • Mikronährstoffe im Zusammenhang mit einer anhaltenden Stressbelastung
  • naturheilkundliche Überlegungen zu Regeneration, Darm, Leber und Ausscheidungsorganen
  • Gemmotherapie, Spagyrik und weitere komplementäre Therapieansätze

Die enthaltenen Abbildungen und Übersichten veranschaulichen unter anderem die Aufgaben von Sympathikus und Parasympathikus sowie die Synthesewege von Katecholaminen und Cortisol. Auf den letzten Seiten finden sich außerdem tabellarische Beispiele zu Gemmo-Mazeraten und spagyrischen Individualmischungen.

Für wen eignet sich der Fachartikel?

Der Fachartikel richtet sich insbesondere an:

  • Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker
  • Ärztinnen und Ärzte
  • Therapeutinnen und Therapeuten
  • Fachkreise aus Frauenheilkunde und Endokrinologie
  • Fachpersonen mit Schwerpunkt Stressregulation oder Psychoneuroendokrinologie
  • Interessierte aus Spagyrik, Phytotherapie und Gemmotherapie

Dateiformat und Nutzung

Du erhältst den Fachartikel als digitale PDF-Datei zum Herunterladen. Er kann am Bildschirm gelesen oder für die persönliche Nutzung ausgedruckt werden.

Autorin: Stephanie Meurer
Format: PDF
Umfang: 5 Seiten
Zielgruppe: Medizinische Fachkreise

Fachlicher Hinweis

Der Fachartikel dient der fachlichen Fortbildung und stellt die Erfahrungen und therapeutischen Ansätze der Autorin dar. Er ersetzt keine individuelle Diagnostik, ärztliche Untersuchung, psychotherapeutische Behandlung oder medizinische Therapieentscheidung. Bei Verdacht auf eine Traumafolgestörung oder posttraumatische Belastungsstörung sollte eine entsprechend qualifizierte fachliche Abklärung erfolgen.

Fachartikel in der Zeitschrift “Hormone” der Isolde-Richter-Schule 2022 – Autorin Heilpraktikerin Stephanie Meurer